Modulation immunbiologischer Reaktionen
Das Immunsystem ist eines der größten Organsysteme der Säugetiere und des Menschen. Es ist für das Überleben des Organismus essentiell, aber auch maßgeblich an zahlreichen Erkrankungen beteiligt.
Eine der größten Herausforderungen der medizinischen Forschung ist die Modulation der Immunantwort, so dass unerwünschte Immunreaktionen unterdrückt und die erwünschte Abwehr gefördert werden können.
Die rasche Entwicklung der immunologischen Forschung hat das Verständnis des Immunsystems so weit gefördert, dass es nun zahlreiche vielversprechende Ansätze gibt, Einfluss auf das Immunsystem auszuüben, um gezielt Reaktionen zu beeinflussen, die zu Allergie, Autoimmunität oder Transplantatabstoßung führen.
Eine gezielte Beeinflussung der Immunantwort wird darüber hinaus auch in vielen anderen Bereichen angestrebt, so etwa bei Infektionen und Tumor-Erkrankungen. Allerdings sind noch mehr Informationen über die Feinregulierung des Immunsystems nötig, um Nebenwirkungen von Eingriffen in das Immunsystem zu vermeiden.
Wissenschaftlicher Koordinator:
Prof. Dr. med. Bernhard Fleischer
Universität Hamburg - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Institut für Immunologie
Themen
Die Forschungsaktivitäten der beiteiligten akademischen Institute sind in die folgenden Themen untergliedert:
- Infektionen
Ansprechpartner Prof. Dr. med. Bernhard Fleischer - Tumor
Ansprechpartner Prof. Dr. rer. nat. Burkhad Brandt - Allergie
Ansprechpartner Prof. Dr. med. Reinhard Bredehorst - Autoimmunität
Ansprechpartner Prof. Dr. rer. nat. Gisa Tiegs - Transplantation
Ansprechpartnerin Prof. Dr. med. Sonja Schrepfer - Immunbiologie
Ansprechpartner Prof. Dr. med. Friedrich Nolte